Ein Mann in BVG-FAhrdienstkleidung steht auf dem Bahnsteig vor einer U-Bahn

Jeremy, U-Bahnfahrer

„Bei mir ist es die klassische Geschichte des Jungen mit Zugfahrertraum.“

Jeremy hat im Juli 2020 seine Ausbildung bei der BVG zum U-Bahnfahrer begonnen. Seinen ersten eigenständigen Dienst absolvierte er am 22.02.2021. Er kann sich noch sehr gut daran erinnern. Im Interview verrät uns Jeremy, wie er zur BVG gekommen ist. Wir erfahren, was der Unterschied zwischen Kleinprofil und Großprofil ist. Und wir haben Jeremy gefragt, welche Strecken und Bahnhöfe ihm am besten gefallen und was er persönlich an den Berliner Verkehrsbetrieben als Arbeitgeber schätzt.

Jeremys Story

Wie bist du darauf gekommen U-Bahnfahrer zu werden?

Bei mir ist es die klassische Geschichte des Jungen mit Zugfahrertraum. Nachdem ich diesen Traum nach meinem Schulabschluss aufgegeben hatte, um eine Ausbildung im öffentlichen Dienst zu machen, merkte ich während meiner Ausbildung schnell, dass mich das nicht glücklich machte. Und nach ein paar beruflichen Experimenten, entschied ich diesen Traum wieder aufzugreifen und mich bei der BVG zu bewerben.

Was hast du vor der BVG gemacht?

Wie kurz erwähnt habe ich eine dreijährige Ausbildung in einem Bezirksamt gemacht und bin danach in den Tourismus gewechselt. Erst hatte ich ein Jobangebot als Flugbegleiter, entschied mich dann aber für ein anderes Angebot als Flugticketverkäufer. Nachdem das Reisebüro schließen musste, bin ich zwischenzeitlich in einem Callcenter tätig gewesen. Währenddessen hatte ich aber bereits meine Bewerbung an die BVG geschickt und wurde glücklicherweise auch genommen.

Wen wünschst du dir einmal als Fahrgast auf dem Platz ganz vorne?

Ich würde gerne meinen Vater mal vorne mitnehmen. Der war früher bei einem Eisenbahnunternehmen tätig und hat bereits reges Interesse daran bekundet.

Was ist deine Lieblingsstrecke/Lieblingshaltestelle. Und warum?

Als Fahrgast schlägt mein Herz für die U3. Zwischen den Bäumen an der Krummen Lanke starten und mit einer Fahrt über die ikonische Oberbaumbrücke enden, es wird nicht viel besser als das.
Beruflich bin ich als U-Bahnfahrer im Großprofil ausgebildet. So nennt man die U-Bahn-Züge der Linien U5 bis U9, die nach 1923 gebaut wurden und etwas breiter sind als das Kleinprofil. Klein- und Großprofil unterscheiden sich technisch recht erheblich voneinander, sodass man fast immer nur für ein Profil ausgebildet wird, ganz selten für beide. Meine Top 3-Haltestellen im Großprofil sind Unter den Linden, Rathaus Spandau und Rotes Rathaus.

Was schätzt du am meisten bei der BVG?

Am besten finde ich die Fortbildungsmöglichkeiten. Ob ich nun vom Zug in die Bahnhofsdienste als Manager wechseln will, die Arbeit als Liniendisponent in der Leitstelle spannend finde oder später einmal in eine technische Richtung als Zugprüfer oder Fahrzeugservicemanager gehen möchte – alles steht mir mit der Fahrerausbildung theoretisch offen. Selbst als Quereinsteiger*in kann man sich auf Fortbildungen bewerben und Karriere machen. Das alleine motiviert jeden Tag aufs Neue, zur Arbeit zu gehen.

Unsere Kolleg*innen im Fahrdienst

Bei der BVG arbeiten Kolleg*innen in den Betriebsbereichen U-Bahn, Bus und Straßenbahn im Fahrdienst. Der Job ist sehr gut geeignet für Quereinsteiger*innen. Die BVG bildet zudem Berufseinsteiger*innen zur Fachkraft im Fahrbetrieb aus.Sie alle sorgen dafür, dass Berlin in Bewegung bleibt.

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Unsere aktuellen Jobs im Fahrdienst

Deine Vorteile bei der BVG

  • Job mit Sinn

    Arbeiten ohne Bezug zur Wirklichkeit? Gibt es bei uns nicht. Hier kannst du die Ergebnisse deiner Arbeit jeden Tag bewundern – zum Beispiel wenn neue E-Busse durch die Straßen rollen oder eine Tramlinie eröffnet wird.

  • Lebensqualität in der Stadt

    Wir arbeiten Tag für Tag daran, dass Menschen sicher ankommen. Am Arbeitsplatz. Am Flughafen. Zu Hause.Das Beste daran: Dabei schonen wir die Umwelt – und setzen immer stärker auf Elektromobilität.

  • Gesund leben und arbeiten

    Dein Wohlergehen ist uns wichtig. Wir bieten dir Impfungen, Massagen, Events, Seminare und vieles mehr. Unsere Gesundheitslotsen informieren zu gesunder Ernährung, Bewegung oder mentaler Fitness.

  • Toleranz und Offenheit

    Wir sind wie Berlin: weltoffen und neugierig. Bei uns arbeiten Menschen mit mehr als 80 verschiedenen Nationalitäten. Alle haben die gleichen Chancen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter und sexueller Orientierung.

  • Gute und sichere Arbeit

    Bei der BVG erwarten dich faire Arbeitsbedingungen. Wir bieten dir einen sicheren Arbeitsplatz und fördern deine persönliche und berufliche Entwicklung. Dafür wurden wir als Top-Employer 2022 ausgezeichnet.

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