Debora, Fachkraft im Ingenieurwesen steht vor einem BVG-Gebäude in der Usedomer-Straße

Debora, Planungsingenieurin

„Arbeiten bei der BVG ist auf jeden Fall ein Job mit Sinn.“

Du interessierst dich für einen Job im Ingenieurwesen bei der BVG? Vielleicht inspiriert dich der berufliche Werdegang unserer Kollegin Debora, Planungsingenieurin im Bereich Straßenbahn.

Kannst du kurz erzählen, wie du zur BVG gekommen bist?

Ich bin in Italien aufgewachsen und bin im Jahr 2013 mit dem Erasmus-Programm nach Berlin gekommen. Als ich mein Elektroingenieurstudium beendet habe, gab es für Absolvent*innen in Italien kaum Job-Perspektiven. Aus diesem Grund habe ich nicht lange gezögert und mir einfach in Berlin einen Job gesucht. Die BVG hat mich schnell mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag eingestellt. Ich kann mich noch erinnern, wie meine Bekannten in Italien gestaunt haben, dass ich gleich nach dem Studium einen festen Vertrag bekommen habe.

Was sind deine Aufgaben bei der BVG?

Ich plane die Sanierung und den Neubau von Gleichrichterwerken der Straßenbahn. Dazu gehören die bautechnischen Anforderungen an das Gebäude sowie die elektrische Ausrüstung. Da die Projekte sich über mehrere Jahre ziehen, betreue ich grundsätzlich mehrere Projekte parallel. Die Planungsschritte hängen von ganz vielen Abstimmungen ab und gehen meistens langsam voran. In meinem Verantwortungsbereich liegt die Ausschreibung von Rahmenverträgen der Elektroanlagen. Hierbei musste ich im Detail verstehen, wie unsere Anlagen funktionieren und aufpassen, dass im Leistungsverzeichnis nichts vergessen wird. Ich bin bei der Ausführung von den Projekten auch häufig auf der Baustelle und kontrolliere, ob alle Arbeiten korrekt ausgeführt werden.

An welchen Projekten arbeitest du aktuell?

Ich habe das Gleichrichterwerk für die Straßenbahn Neubaustrecke Richtung Turmstraße und die Sanierung von dem Gleichrichterwerk in Heinersdorf geplant. Diese Projekte hätte ich normalerweise weiterverfolgt, wenn ich jetzt nicht im Elternzeit wäre.

Was macht die Arbeit für dich bei der BVG so besonders?

Arbeiten bei der BVG ist auf jeden Fall ein Job mit Sinn: Man leistet durch seine Arbeit einen Beitrag für das öffentliche Leben und unterstützt dabei auch die Umwelt. Wenn ich könnte, würde ich den Pkw-Verkehr in der Stadt so weit wie möglich einschränken und komplett auf die Nutzung von Öffis, Fahrrädern und Carsharing setzen. Die BVG ist einfach ein cooles Unternehmen. Wir fahren Berlin Richtung Zukunft und surfen damit auf der richtigen Welle. Ich bin stolz, Teil dieser Familie zu sein. Wenn ich neue Menschen kennenlerne und erzähle, dass ich bei der BVG arbeite, sind alle erst mal begeistert. Das soll schon was heißen.

Was fällt dir zum Thema Work-Life-Balance bei der BVG ein?

Ich bin Mutter geworden und aktuell in Elternzeit. Die BVG gewährt vier Wochen zusätzlichen Mutterschutz vor der Geburt, das heißt ich war schon zehn Wochen vor der Geburt freigestellt und konnte mich besser auf alle anstehenden Herausforderungen vorbereiten. Der Wiedereinstieg macht mir keine Sorge, weil ich weiß, dass ich meine Arbeitszeiten anpassen kann. Zum Beispiel das mobile Arbeiten ermöglicht mir mehr Flexibilität.

Warum sollten Ingenieur*innen sich unbedingt bei der BVG bewerben?

Bei der BVG kann man unglaublich viel lernen. Auf der Bauherrenseite hat man zwar viel Verantwortung, dafür hat man aber seltener einen massiven Zeitdruck, wie das oft bei der Auftragnehmerseite üblich ist. Die Zeitplanung wird vom Bauherrn bestimmt, das heißt, wenn man gut geplant hat, können die Projekte im Zeitrahmen ablaufen. Als Ingenieur*in kann man selbst projektieren oder auch Aufträge vergeben und dabei ganz genau sagen, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll. Die Verfolgung von Standards ist wichtig, trotzdem gibt es immer wieder Spielraum für Kreativität. Man kann sich in etwas spezialisieren und gleichzeitig einen Überblick auf die gesamte Infrastruktur behalten.

Was empfiehlst du Bewerbenden oder Neueinsteiger*innen im Bereich Ingenieurwesen bei der BVG?

Ich empfehle die Stellenbeschreibung gut durchzulesen und wenn Normen benannt werden, diese tatsächlich zu recherchieren und zu schauen, worum es in der Norm geht. Grundsätzlich empfehle ich, sich auf bestimmte Fragen vorzubereiten. Zum Beispiel, wenn man sich im Bereich Stromversorgung der Straßenbahn bewirbt, dann sollte man eine Idee davon haben, wie im Groben die Infrastruktur aussieht. Auf Fachfragen sollte man sich natürlich bestmöglich vorbereiten und eine Idee davon haben, welche Herausforderungen die Arbeit mit sich bringen kann. Lasst euch nicht davon abschrecken, wenn die Stellenbeschreibung nicht 100%ig zu eurem Profil passt. Viele Kenntnisse kann man sich „on the job“ aneignen.

Welche Kompetenzen sind in deinem Job als Ingenieur*in bei der BVG am wichtigsten?

Technische Kenntnisse, eine strukturierte Arbeitsweise und Mut: Die Fachkompetenzen sind die Voraussetzungen für die technische Begleitung eines Projektes. Um den Überblick über die Projekte zu behalten, wird ein sehr organisiertes Denken und Arbeiten benötigt. Wenn nicht alles rund läuft, muss man mit Konfliktsituationen umgehen können.

Wie können wir uns die Zusammenarbeit bei der BVG vorstellen?

Wir arbeiten eher autonom und beraten uns einmal die Woche oder nach Bedarf häufiger innerhalb des Teams. Während der Corona-Zeit haben wir einen festen, wöchentlichen Online-Termin eingeführt. Wir arbeiten eng mit der Bauabteilung zusammen, weil bei jeder Gleichrichterwerk-Sanierung parallel auch das Gehäuse vom Gleichrichterwerk saniert wird. Viel Kontakt haben wir auch zu unseren Spezialist*innen im Bereich Lüftung und Sanitär. Die technische Aufsichtsbehörde, Stromnetz Berlin, die Anlagenlieferanten und die Planungsbüros sind meistens unsere externen Schnittstellen.

Kannst du einen typischen Arbeitstag oder eine typische Arbeitswoche beschreiben?

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus, dass ich zunächst viele E-Mails bearbeite. Wenn ich am Rechner arbeite, beschäftige ich mich mit sehr unterschiedlichen Aufgaben: Zum Beispiel der Prüfung von Stromlaufplänen, der Redaktion von Leistungsverzeichnissen oder der Planung von Details. Bei Ortsbesichtigungen prüfe ich die Fortschritte einer Baustelle, dokumentiere diese fotografisch oder nehme an Baubesprechungen teil. Bei Inbetriebnahmen führen wir die Prüfung der Anlagen gemeinsam mit den Elektromonteur-Kolleg*innen durch. Am Ende des Arbeitstages versuche ich immer, die Projekttagebücher zu aktualisieren. Das ist eine einfache Arbeitsliste, in der ich jeden Tag die Projektfortschritte eintrage. So kann man alle Schritte auch Jahre später noch nachvollziehen.

Aktuelle Jobs im Ingenieurwesen

Deine Vorteile bei der BVG

  • Jobs mit Sinn

    Arbeiten ohne Bezug zur Wirklichkeit? Gibt es bei uns nicht. Hier kannst du die Ergebnisse deiner Arbeit jeden Tag bewundern – zum Beispiel wenn neue E-Busse durch die Straßen rollen oder eine Tramlinie eröffnet wird.

  • Lebensqualität in der Stadt

    Wir arbeiten Tag für Tag daran, dass Menschen sicher ankommen. Am Arbeitsplatz. Am Flughafen. Zu Hause. Dabei schonen wir die Umwelt, setzen immer stärker auf Elektromobilität und schaffen als zertifizierter fahrradfreundlicher Arbeitgeber Rahmenbedingungen.

  • Gesund leben und arbeiten

    Dein Wohlergehen ist uns wichtig. Wir bieten dir Impfungen, Massagen, Events, Seminare und vieles mehr. Unsere Gesundheitslotsen informieren zu gesunder Ernährung, Bewegung oder mentaler Fitness.

  • Toleranz und Offenheit

    Wir sind wie Berlin: weltoffen und neugierig. Bei uns arbeiten Menschen mit mehr als 80 verschiedenen Nationalitäten. Alle haben die gleichen Chancen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter und sexueller Orientierung.

  • Gute und sichere Arbeit

    Bei der BVG erwarten dich faire Arbeitsbedingungen. Wir bieten dir einen sicheren Arbeitsplatz und fördern deine persönliche und berufliche Entwicklung. Dafür wurden wir als Top Employer 2022 ausgezeichnet.

Dein Traumjob ist heute nicht dabei? Abonniere den Job-Alert und wir senden dir passende Jobangebote!

Die Datenschutzhinweise zu unserem Job-Alert findest du unter BVG.de/Datenschutz.

  • Jobs mit Sinn

    Arbeiten ohne Bezug zur Wirklichkeit? Gibt es bei uns nicht. Hier kannst du die Ergebnisse deiner Arbeit jeden Tag bewundern – zum Beispiel wenn neue E-Busse durch die Straßen rollen oder eine Tramlinie eröffnet wird.

  • Lebensqualität in der Stadt

    Wir arbeiten Tag für Tag daran, dass Menschen sicher ankommen. Am Arbeitsplatz. Am Flughafen. Zu Hause. Dabei schonen wir die Umwelt, setzen immer stärker auf Elektromobilität und schaffen als zertifizierter fahrradfreundlicher Arbeitgeber Rahmenbedingungen.

  • Gesund leben und arbeiten

    Dein Wohlergehen ist uns wichtig. Wir bieten dir Impfungen, Massagen, Events, Seminare und vieles mehr. Unsere Gesundheitslotsen informieren zu gesunder Ernährung, Bewegung oder mentaler Fitness.

  • Toleranz und Offenheit

    Wir sind wie Berlin: weltoffen und neugierig. Bei uns arbeiten Menschen mit mehr als 80 verschiedenen Nationalitäten. Alle haben die gleichen Chancen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter und sexueller Orientierung.

  • Gute und sichere Arbeit

    Bei der BVG erwarten dich faire Arbeitsbedingungen. Wir bieten dir einen sicheren Arbeitsplatz und fördern deine persönliche und berufliche Entwicklung. Dafür wurden wir als Top Employer 2022 ausgezeichnet.

Dein Traumjob ist heute nicht dabei? Abonniere den Job-Alert und wir senden dir passende Jobangebote!

Die Datenschutzhinweise zu unserem Job-Alert findest du unter BVG.de/Datenschutz.